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Wenn das Baby weint

Was tun bei Krokodilstränen?

Kaum etwas läßt Eltern so verzweifeln, wie das Weinen ihres Babys. Leider kann sich so ein Zwerg nicht anders mitteilen als durch schreien und Tränen.

Es ist ganz normal, dass ein Baby weint.
Es hat keine andere Möglichkeit, sich auszudrücken, als zu weinen. Seine Tränen sind seine einzigen Worte. Also weint es, wenn es Hunger oder Durst hat, wenn seine Windel nass ist, wenn es einen Gegenstand haben möchte, wenn eine Falte in seinem Pyjama drückt oder wenn es einfach nur liebkost werden will.  Du kannst also nur lernen, sein Weinen zu verstehen, was keine einfache Aufgabe ist. 

Lass dir helfen

Manchmal ist es zwar schwierig, ruhig zu bleiben, wenn ein Baby ständig weint und alle Bemühungen, ihm zu helfen, abzulehnen scheint.  Die Nervosität steigt dann und die Situation wird leicht zum Albtraum.  Du  bist frustriert, angespannt und verärgert und weißt nicht, was du tun sollst.  Du wirst immer verkrampfter und gehst mit dem Baby etwas abrupt um, was die Situation nicht besser macht. Und das Baby kann so lange nicht zu Weinen aufhören, solange es nicht verstanden wurde.  Wenn dies der Fall ist, sag dir einfach „Stop“! Rufe dir  Hilfe, suche jemanden, der sich mit dem kleinen Schreihals beschäftigt. In dieser Zeit kannst  du  deine Ruhe wiedergewinnen. 
Und du solltest Geduld haben: Das Kind wird mit der Zeit weniger weinen. Mit ca. 3 Monaten beschäftigt sich das Baby mit der Außenwelt und nimmt daran teil, indem es gluckst, lächelt, seine Hände und sein Spielzeug betrachtet...es ist so mit dem Entdecken seiner Umwelt beschäftigt, dass es weniger weinen wird.

Warum weinen Babys?

Meistens weint es, wenn es sich nicht wohl fühlt: Es meldet einfach nur auf seine Weise, was es braucht.  Leider ist es für alle Eltern manchmal schwierig zu wissen, ob es weint, weil es Schmerzen hat oder aus einem anderen Grund.  Die folgende Liste kann dir helfen, das Baby besser zu verstehen.

  • Es hat Hunger

    Das Baby hat eine Uhr in seinem Bauch und erinnert dich unmissverständlich daran, dass es Zeit ist für eine Mahlzeit. Zu Tisch!
  • Es ist müde

    Das Baby windet sich, reibt sich Augen und Gesicht. Oft raunzt es mehr als es weint. Versuche dein Baby zu beruhigen, es zu tragen, zu wiegen um ihm das Einschlafen zu erleichtern. Egal was du tust, behalte Sie es zumindest 10 Minuten bei, auch wenn das Baby nicht gleich zum Weinen aufhört. Es ist die Monotonie, die es einschlafen läßt. Veränderst du zu oft die Position kann es sich nicht beruhigen
  • Hat es Schmerzen?

    Wenn es Schmerzen hat, weint es im Allgemeinen intensiver. Das kann ganz plötzlich der Fall sein, auch wenn das Baby zufrieden zu sein scheint. Und nichts kann es beruhigen, weder wenn du es im Arm hälst, noch wenn du es fütterst, noch sein Lieblingsspiel.  Wende dich in diesem Fall an den Arzt, um die Ursache herauszufinden.
  • Das Baby fühlt sich nicht wohl oder hast Angst

  • Die Windel ist nass oder das Baby liegt nicht gut

  • All das muss mitgeteilt werden. Papa und Mama sind doch da, um ihm zu helfen.  Vielleicht ist das Licht zu hell oder es mag das Gefühl kalter Hände nicht, die es berührt haben. Manchmal weint es auch, weil es plötzlich anders gelegt wurde, das nicht mag und darauf nicht vorbereitet war. Oder wenn es ein plötzliches Geräusch erschreckt hat oder weil ihm die neue Babykost, die du ihm gegeben hast, nicht schmeckt. Das sind alles Gründe, um zu erschrecken und zu weinen.

Das große Drama - jedes Mal beim Ausziehen


Manche Kinder fangen an zu brüllen, sobald man sie auszieht. Auch wenn die Raumtemperatur angenehm ist, selbst wenn du alles ganz langsam und sanft machst, sie mögen das gar nicht.  Sie fühlen sich tatsächlich in dieser Situation schwach, sobald sie die Sicherheit des Stoffs oder der Windel auf ihrer Haut nicht mehr spüren, als ob sie Ihren Schutz verlieren würden.  
Wenn dies bei deinem Baby der Fall ist, nimm es nicht persönlich: Das Weinen hat nichts mit einer möglichen Ungeschicklichkeit oder mangelnden Übung deinerseits zu tun.  Zeig dich lediglich geduldig und verständnisvoll, erkläre  dem Kind, dass du es jetzt ausziehst, damit es ein beruhigendes Bad nehmen kann.  Wenn nötig, ziehe  das Baby ganz langsam aus und lass  etwas Zeit zwischen jedem Kleidungsstück, das du ausziehst, verstreichen.  Wenn die Angst des Babys verschwunden ist und es sich an die Rituale des Wickelns und Badens gewöhnt hat, wird es sich nicht mehr fürchten und auch nicht mehr weinen. Versuche es mit einem Heizlüfter oder einer Wärmelampe. Den meisten Babys ist  auch bei normaler Raumtemperatur kalt.