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Das sechste Monat

Dein Baby versucht vom Löffel zu essen

Mit seinen sechs Monaten hält dich dein Baby ganz schön in Schwung. Es bekommt den ersten Milchzahn und versucht vom Löffel zu essen

Mein Baby

Gesundheit und Entwicklung

Wie schnell die Zeit vergeht – am Ende des 6. Monats hat dein Baby sein Geburts- gewicht bereits verdoppelt. Es beginnt mit Unterstützung zu sitzen – dränge es aber nicht, indem du es häufig aufsetzt, das hilft ihm nicht und schadet eher. Auch mit den Stehversuchen, mit Unterstützung geht es voran: Dein Baby knickt nicht mehr mit den Beinen ein, sondern steht auf den Zehenspitzen und hüpft dabei.

Ablecken und Dinge in den Mund nehmen sind zwar immer noch aktuell, aber dein Baby entwickelt eine wildere Spielmethode: was immer es in die Hände bekommt, wird herumgeschoben oder herumgeworfen. Es klopft und schlägt auch gerne mit Gegenständen auf die Umgebung ein. Das hat nichts mit Aggressivität zu tun, sondern ist ein wichtiger Entwicklungsschritt.  Sorge für entsprechend robustes Spielzeug.
Greifen geht schon mit der ganzen Hand, außerdem gelingt es ihm, Gegenstände von einer Hand in die andere zu nehmen. 
 

Du täuscht dich nicht – es macht schon kleine Kaubewegungen. Schließlich kommt ja irgendwann zwischen dem 6. und  12. Lebensmonat der erste Zahn. Was es noch nicht kann, ist Flüssigkeiten im Mund behalten.

Hoppala!

Du wirst merken, dass dein Baby seinen Willen bereits klar und deutlich zeigt: wenn es etwas nicht will, wirst du es überlisten müssen.
Dafür beginnt es bereits, Silben zu plappern: „da-da-da“ oder „ge-ge-ge“.

Was tun mit dem zahnenden Baby

Dein Baby sabbert, quengelt, schläft schlecht, trinkt schlecht, die Verdauung ist durcheinander, der Popo wund? Es kaut auf allem herum, was ihm unterkommt und steckt die Fäustchen in den Mund?
So ist das, wenn dein Baby zahnt. Sein Zahnfleisch ist gereizt und geschwollen, es juckt.  
Zahnen ist anstrengend für den kleinen Organismus und so kommt es zu diesen Beschwerden.

So kannst du deinem Baby helfen

  • Gib ihm einen im Kühlschrank vorgekühlten Beißring (das Plastik des Beißrings sollte keine Weichmacher enthalten)
  • Versuche es mit einem Zahnungsgel, das den Schmerz etwas betäubt
  • Frage in der Apotheke nach einem geeigneten homöopathischen Mittel
     

Unser Tipp

Die Marke Osanit bietet zum Beispiel ein umfassendes Sortiment an hilfreichen homöopathischen und pflanzlichen Arzneimitteln an, lass dich in der Apotheke beraten.

 

OSA Pflanzengel Zahnungshilfe

Osa Pflanzengel Zahnungshilfe ist ein rein pflanzliches Arzneimittel (Phytopharmakon) zur Behandlung von Zahnungsbeschwerden. Es enthält die ätherischen Öle aus Kamille, Nelke und Salbei.
Die einzelnen Wirkstoffe ergänzen und verstärken sich gegenseitig in ihrer Wirkung und sind bestens für die Behandlung der typischen Zahnungsbeschwerden geeignet.  Osa Pflanzengel eignet sich nicht nur für den akuten Einsatz, sondern kann durchaus auch vorbeugend angewendet werden. Durch die Gelform bleibt das Präparat besonders gut am Zahnfleisch haften.

 

 

 Osanit Chamomilla Zäpfchen

Chamomilla ist ein Klassiker unter den homöopathischen Arzneimitteln gegen Zahnungsbeschwerden. Sie ist besonders wirkungsvoll sowohl gegen übermäßige Schmerzempfindlichkeit als auch gegen Fieber, Durchfall, und möglicherweise einhergehenden Ohrenschmerzen und Bronchitis. Eine spürbare Besserung tritt meist innerhalb von Minuten bis Stunden ein.

 

 Osanit Zahnungskügelchen

Osanit  Zahnungskügelchen üben eine beruhigende Wirkung auf deinen schmerzgeplagten Liebling aus und lindert den Zahnungsschmerz. Durch den Trägerstoff Xylit schützen die Globuli auch wirksam vor Karies.

 



 Mehr Infos findest du  auf www.osanit-osa.at

 

Stillen und Ernährung

Die WHO (Weltgesundheistorganisation) empfiehlt ausschließliches Stillen bis zum 6. Lebensmonat. Wenn du weiterhin  Stillen willst – wunderbar. Allerdings reicht die Muttermilch nach dem 6. Monat nicht mehr aus und du musst „Beikost“ dazufüttern.
Wenn du nicht mehr stillen willst, kannst du nach und nach mit dem Abstillen beginnen.

 

 

Das Abstillen

Wichtigste Regel: nicht abrupt abstillen! Das ist ein Schock für dein Baby, denn Mamas Milchbar war eine wunderbare Quelle von Trost und Geborgenheit. Damit kann doch nicht auf einmal Schluss sein! Übrigens ist plötzliches Abstillen für die Mutter mit der Gefahr eines Milchstaus verbunden.  

So geht es beiden gut

Ersetze Woche für Woche eine Stillmahlzeit durch eine Beikost-Mahlzeit oder Fläschchenmahlzeit. Beginne mit der Mittags  - und Nachmittagsmahlzeit. Schön langsam, das macht es deinem  Baby leichter und schont den Busen, der so besser in Form bleibt.

Die Fläschchenmethode

  • Wähle  eine altersentsprechende Folgemilch bzw. hypoallergene Milch
  • Folge den Angaben des Herstellers zur Zubereitung und benutze immer den mitgelieferten Messlöffel oder Becher
  • Sauger und Fläschchen müssen sterilisiert werden
  • Achte auf Sauger/Fläschchen mit Ventil, damit dein Baby nicht unnötig Luft schluckt
  • Überprüfe die Temperatur der Milch, indem du ein paar Tropfen Milch auf dein Handgelenk träufelst
  • Achte  darauf, dass der Sauger mit Milch angefüllt ist, wenn du mit dem Füttern beginnst
 
Halte dein Baby auch beim Fläschchengeben wie beim Stillen im Arm und parke es nicht in einer Babywippe. Zwinge dein Baby nicht, das Fläschchen auszutrinken

Kleiner Trick beim Umgewöhnen bzw. Papas großer Auftritt:

Lass den Papa mit dem Fläschchengeben beginnen und du gehst inzwischen aus dem Raum.
Solange dich dein Baby nämlich riecht, wird es nicht einsehen, warum es auf die Brust verzichten soll.
Sobald es das Fläschchen angenommen hat, darfst du wieder ins Zimmer.

Meine Familie und ich

Zeit für mich/Zeit für uns: Auch wenn es  dir anfangs lächerlich vorkommen mag: Plane diese Zeiten fix ein. Organisiere einen Babysitter, Oma oder Opa, Tante, Onkel, Freundin oder Nachbarin. Hauptsache, du hast „frei“. 90 Minuten tun Wunder für die Seele und die Partnerschaft. Es ist wichtig, sich in anderen Rollen zu erleben als ausschließlich als Eltern. 90 Minuten im Alltagstrott sind dagegen gar nichts, du merkst gar nicht, wie die Zeit verrinnt.

Sex und Verhütung nach der Schwangerschaft

Falls  du Geburtsverletzungen erlitten hast, so sind diese jetzt gut verheilt und auch sonst fühlst du dich in deinem Körper wieder zu Hause. Zeit, sich wieder der schönsten Sache der Welt zu widmen und - sich wieder um Verhütung Gedanken zu machen.
Was ist der ideale Abstand zwischen  zwei Schwangerschaften? Abgesehen von der Frage, wieviel Babystress du  auf einmal verkraften möchtest, gibt es noch medizinische Überlegungen:
Eine 2006 im JAMA (Journal of the American Medical Association)  publizierte Studie* empfiehlt einen Abstand von mindestens 12 Monaten, damit sich der mütterliche Organismus genügend erholen kann. Ist der Intervall kürzer, hat das folgende Kind oft ein niedrigeres Geburtsgewicht. Wichtig ist auch, dass die Folsäuredepots der Mutter wieder aufgefüllt werden.

Die Methode der Wahl

Die ganze Palette moderner Verhütungsmethoden steht zur Auswahl. Falls das deine erste Geburt war, sollten Spirale und Hormonspirale jetzt leichter eingesetzt werden können, da der Muttermund nicht mehr ganz so eng ist wie vor der Schwangerschaft.
Falls du noch stillst, musst du bei hormonellen Verhütungsmitteln darauf achten, dass synthetische Östrogene während der Stillzeit tabu sind, da sie Milchqualität- und menge verringern.   Die Minipille ist erlaubt, da sie nur Gestagene enthält. Sie unterdrückt den Eisprung nicht so wie die Kombinationspille, führt aber zu einer Verdickung des Schleimpropfens, der den Gebärmutterhals verschließt – ein unüberwindbares Hindernis für Spermien. Die gestagenbedingte Ruhigstellung der Eileiter bietet zusätzliche  Sicherheit.

Und Vorsicht: Stillen schützt nicht verlässlich vor einer weiteren Schwangerschaft! Es kann zu einem Eisprung kommen, noch bevor du wieder deine Periode hast.