Zahlreiche Kinderpsychiater stimmen überein, dass sie sagen, wenn die Mutter als Grundlage
für die Entwicklung dient, die das Kind mit sich selbst haben wird, dient der Vater seinerseits als Grundlage für die Entwicklung der Beziehungen, die das Kind später mit anderen haben wird. Sie haben also ganz einfach Ihren Platz in der Familie. Lass dir nur Zeit, dass dieser Platz entsteht und sein eigenes Gleichgewicht findet!
Wie kannst du deiner Partnerin helfen
- Unterstütze sie soviel du kannst in ihren Aufgaben mit dem Baby, aber ohne zu versuchen,ihr ihren Platz wegzunehmen. Sie ist schon dabei ihren Weg zu finden. Mache die Dinge nicht komplizierter!
- Unter dem Vorwand, dass deine Frau in Karenz ist, lass sie nicht alle Hausarbeiten machen. Sich um ein Neugeborenes zu kümmern ist eine echte Vollzeitbeschäftigung!
- Die Mama verspürt für "ihr" Baby ein ausschließliches Gefühl. Nimm ihr das nicht übel: das ist eine ganz normale Reaktion, die mit der Zeit vergeht.
- Sei auf die Mutter-Kind-Bindung nicht eifersüchtig: sowohl deine Partnerin als auch EuerKind haben noch einige Monate lang ein vitales Bedürfnis nach dieser Bindung.
- Bring zum Ausdruck, was du empfindest, damit deine Partnerin dich besser versteht.
- Rege deine Frau an, von Zeit zu Zeit aus ihrer Rolle als Mutter herauszutreten, um wiederdie deiner Partnerin zu finden. Warum schenkst du ihr keine Blumen, einfach um ihr zu sagen, dass du sie liebst, und dass sie die Schönste ist? Warum nimmst du nicht die Dienste eines Babysitters in Anspruch und genießt einen Abend zu zweit?
Ein väterlicher Instinkt?
Man spricht immer von dieser angeborenen Natur der Frauen, Mutter zu werden, von dem Mutterinstinkt, gibt es aber in demselben Maße eine väterliche Ader? Du schaust deinen kleinen Dreikäsehoch in seiner Babywippe an und sagst dir, dass, obwohl du ihn schon liebst, er für dich noch ein Unbekannter ist, und dass noch alles aufgebaut werden muss. Beunruhige dich nicht, wenn du länger brauchst, um sich als Vater zu fühlen! Dieses Kind hat nicht neun Monate in deinem Bauch gelebt, du hast nicht gespürt, wie es sich in deinem Körper bewegt hat, du hast nicht die Schmerzen der Geburt seinetwegen verspürt. Deine Frau schon, und deshalb fühlt sie sich ihm schon näher.
Um besser mit deinem Baby zu leben
- Respektiere die Mutter-Kind-Beziehung.
- Zögere nicht, dein Kind zu baden oder ihm das Fläschchen zu geben, damit es dich kennen und erkennen lernen kann.
- Dein Baby schreit, weint, brüllt? Nimm ihm das nicht übel, denn es hat vielleicht nur Hunger oder es ist ihm kalt oder warm, oder vielleicht ist es krank? Das Schreien ist sein einziges Ausdrucksmittel. Versuche also herauszufinden, was nicht stimmt. Ganz ruhig.
Baby-Depression auch bei den Männern?
Mit der Ankunft des Babys verlierst du deinen Status als sorgloser Mann ohne Verpflichtungen, um ihn gegen den des verantwortlichen Vaters einzutauschen.
Es kann auch sein, dass du dich im Abseits der Beziehung fühlst, die deine Frau mit Eurem Kind hat, insbesondere wenn sie stillt. Ohne von dem eindeutigen Gefühl zu sprechen, dass sie dich im Stich lässt. Nicht verwunderlich, dass du dich unter diesen Umständen ein wenig deprimiert fühlst. Auch du wirst Zeit brauchen, um deinen Weg zu finden! Nur Mut!