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Zurück aus den Ferien!

Kindergarten und Schule starten in wenigen Tagen wieder!

Zurück in den Kindergarten-Alltag oder erster Start in der Gruppe: Die Ferien sind vorbei und Family Service hat einige Tipps zum unkomplizierten Start!

Kein großer Abschied

Du solltest versuchen einen langen, theatralischen Abschied zu vermeiden. Auch wenn dies für die meisten Eltern sehr schwer ist, ist es das Beste, wenn du dich kurz verabschiedest, deinem Kind erklärst wann du es abholst und dann gehst. Wenn es zu Weinanfällen kommt bleibe stark und überlasse das Trösten der Pädagogin.
Achtung: Heimlich den Kindergarten verlassen ist ein großer Fehler! Dein Kind fühlt sich dadurch im Stich gelassen und verliert sein Vertrauen zu dir.

Ein langsamer Start ist ein guter Start

Oft ist es möglich, dass Eltern während der ersten Tage im Kindergarten bleiben können. So wird die Trennung nicht so abrupt gestaltet. Außerdem solltest du mit der Pädagogin ausmachen, dass sie dich anruft sollte es Probleme geben, damit du schnell bei deinem Kind sein kannst, wenn es wirklich nicht mehr anders geht.

Andere Wege gehen

Du forderst dein Kind auf etwas zu tun und plötzlich kommt die Antwort: „Das machen wir aber im Kindergarten immer so!“

Bleibe ruhig. Mit dem Eintritt in den Kindergarten beginnt für dein Kind eine neue Phase, in der es nun auch einen neuen, erziehenden Menschen in seinem Leben gibt: die Erzieherin. In manchen Punkten werden sich die Regeln zu Hause von denen im Kindergarten unterscheiden. Versuche Kompromisse zu finden und/oder deinem Kind zu erklären, dass manche Dinge zu Hause trotzdem so gemacht werden müssen wie du es für richtig findest. Solltest du Probleme mit manchen Regeln der Pädagogin haben ist es anzuraten, dass du mit ihr das Gespräch suchst. Vielleicht sind die Regeln nach einer Erklärung gar nicht so abwegig.

 

Ein Ausflug in den Kindergarten

Bei vielen Kindergärten ist es heutzutage möglich schon einmal einen Tag in den „Kindergartenbetrieb“ reinzuschnuppern. Dies wird Ihrem Kind sicherlich beim endgültigen Kindergarten start helfen, da es sich zumindest schon einmal mit den Räumlichkeiten und Personen vertraut machen hat können.

Zeige Verständnis für dein Kind

Dein Kind wird anfangs sehr müde vom Kindergarten zurückkommen. Größere Unternehmungen sollten also für eine Zeit hinten angestellt werden, da dein Kind Zeit benötigt um die neuen Eindrücke zu verarbeiten. Außerdem kommt es oft vor, dass Kinder am Anfang der Kindergartenzeit unausgeglichen und launischer als vorher sind. Dies rührt daher, dass sich die Kinder den ganzen Tag in der ungewohnten Umgebung zurücknehmen und dann am Abend, in der gewohnten Umgebung, die Emotionen aus Ihnen regelrecht „rausbrechen“. NImm diese Ausbrüche mit Milde und Verständnis.

Was machen, wenn sich der Nachwuchs weigert?

Wieder einmal ist Geduld das um und auf. Manche Kinder sind gleich begeistert von ihrer neuen Umgebung, manche brauchen bis Weihnachten, wieder andere sind überhaupt erst glücklich wenn sie nicht mehr die Jüngsten in der Gruppe sind. Wenn sich dein Kind in der Früh weigert in den Kindergarten zu gehen hilft nur eins: Konsequenz!

Ist mein Kind bereit für den Kindergarten?

Dein Kind ist reif für den Kindergarten wenn:

• es sich allein beschäftigen kann und seine Aufmerksamkeit auf ein Spiel oder eine andere Tätigkeit fokussieren kann.

• es keine (größeren) Probleme macht, falls du es für ein paar Stunden bei Freunden, Verwandten oder mit dem Babysitter alleine lasst.  Du kannst das Kind eine gewisse Zeit bei einem Verwandten, Freund/in oder einem Babysitter lassen, ohne dass die Trennung zur emotionalen Katastrophe für alle Beteiligten wird.

• es Kontakt zu anderen Kindern sucht und sich für diese interessiert

• es sich selbstständig um seine Sauberkeit kümmern kann. Die Pädagogin ist nicht dazu da deinem Kind Reinlichkeit beizubringen. Wenn allerdings mal vor lauter Schreck und Aufregung etwas ein bisschen schief geht ist dies auch kein Problem.

• es beim An- und Ausziehen wenig bis keine Hilfe mehr benötigt. Schuhebinden und Weste zuknöpfen sind natürlich Ausnahmen bei denen die Pädagogin gerne hilft.

• es fähig ist einfache Kommunikation zu führen. Es sollte leichte Fragen, kurze Antworten und Bedürfnisse formulieren können.