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Am Strand

Outdoor - Fun am Meer

Am Strand haben Eltern und Kinder viele Beschäftigungsmöglichkeiten, manche gemeinsam und manche, die den Erwachsenen ein wenig Ruhe bescheren!

Nützliche Tipps am Strand

  • Das Sonnenlicht am Strand ist besonders stark, weil Sand und Wasser es reflektieren. Zwischen Juni und September und von 11.00 bis 15.00 Uhr ist die Sonne am aggressivsten. Die Haut von Kindern ist empfindlich, verwende daher Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor bzw. eine Kopfbedeckung und Kleidung.
  • An Küsten mit großen Tidenhub (z.B. Atlantik) ist es wichtig, Ebbe und Flut im Auge zu behalten – am besten informiert man sich vor Ort oder über Wetterseiten im Netz. An vielen solchen Stränden ist die beste Badezeit nachmittags, wenn die Flut den sonnengewärmten Sand überspült. Viele verlassen zu dieser Zeit bereits die übervollen Strände und verpassen das Beste!
  • Auf vielen Stränden wird man gewarnt bei einsetzender Ebbe nicht schwimmen zu gehen. Die Strömung kann einen aufs Meer ziehen.
  • Im Laufe jedes Mondtags (etwa 24 Stunden und 50 Minuten) gibt es zwei stärkere (Spring)- und zwei schwächere (Nipp)-Tiden – die Gezeiten verschieben sich um täglich 50 Minuten nach hinten. Um Neumond und Vollmond ist der Tidenhub (der Unterschied zwischen höchstem und niedrigstem Wasserstand) besonders groß, zu Halbmondzeiten am relativ geringsten.
  • Besonders niedrige Tiden sind toll, um das Leben im Meer zu erforschen. Sieht man sich bei niedrigsten Wasserständen zwischen Felsen und Algen um, wird man deutlich mehr Garnelen, Krabben und kleine Fische entdecken können. 
  • Häufig kann man genau erkennen, bis wohin die Flut reichen wird. Achte auf die Flutlinie, eine natürliche Markierung, die häufig aus Überresten von Algen besteht, die die letzte Springtide hinterlassen hat. Das hilft nicht nur, einen guten Lagerplatz am Strand zu bestimmen, sondern ist auch viel versprechendes Terrain für interessante Schatzfunde.
  • Hat man die Wahl zwischen mehreren Stränden, zahlt es sich aus, das lokale Wettergeschehen zu erkunden, um über Windrichtung und Windstärken Bescheid zu wissen.
  • An vielen Stränden kann man gut abschätzen, aus welcher Richtung das Wetter kommt. Die Winde wehen häufig überwiegend aus einer Richtung, wenn man dorthin ein Auge offen hält, wird man herannahende Regenwolken vor allen anderen erspähen und entsprechend schneller beim Auto sein; oder blaue Schönwetterversprechen sehen, so dass man sich den überstürzten Aufbruch sparen kann.

 

Artikel entnommen aus

„Das Handbuch für den perfekten Papa“ übersetzt von Helmuth Santler erschienen im Tosa Verlag.
ISBN 978-3-8500-3396-1
160 Seiten ; EUR: 9,95