Du bist müde, dein Partner ist entnervt und die Kids wollen partout nicht schlafen gehen? Jeden Abend der gleiche Zirkus? Das muss nicht sein! Wir zeigen Wege aus dem Abendchaos.
Das obligatorische Abendchaos
Mit ein paar einfachen Tipps kann man das obligatorische Abendchaos meistens deutlich mildern. Wesentlicher Erfolgsfaktor, allem bei Kleinkindern, ist eine nicht zu kurze Übergangsphase von den Aufregungen, Spielen und Toben des Tages zum ins- Bett- gehen zu schaffen. Dieses „Time-Out“ kann zu einem abendlichen Ritual ausgebaut werden, um den Kids das „Herunterkommen“ zu erleichtern. So schön es ist, abends noch mit dem Papa zu toben - das Schlafengehen wird dadurch nicht attraktiver.
Rituale geben Ruhe - Eltern und Kindern!
Schalte beim Abendessen den Fernseher aus. Kleine Kinder regt die Flimmerkiste mit ihren bunten Bildern nur auf. Vor oder nach dem gemeinsamen Essen kann zum Beispiel ein Bad stehen - das warme Wasser macht Spaß und entspannt. Nach der Körperpflege kommt der gemütliche Teil des Abends, denn die meisten Kinder freuen sich auf die Geschichten, die Mama oder Papa erzählen, entweder aus einem Buch oder selber erfunden. Kids hören bei allen Geschichten gern zu, wenn sie sich nach dem Alter des Kindes richten.
Einige Kinder lieben es, noch einige Zeit leise Musik zu hören, die Musik selber soll auf jeden Fall entspannend wirken und das Kind beruhigen und nicht das Gegenteil bewirken. Stimmlich begabte Eltern können ihren Säuglinge oder ihr Kleinkind in den Schlaf singen, etwas ältere Kinder können zusammen mit den Eltern Schlaflieder singen.
Abendliche Fragestunde
Bei vielen Kindern haben sich untertags eine Menge Fragen uns Sorgen angestaut. Eine abendliche Fragestunde befreit Kinder von ihren Ängsten, oft sind sie schon mit einer einfachen Antwort zufrieden und fühlen sich beruhigt. Mit einem Kuscheltier oder einer Schmusedecke fühlt man sich auch nicht so allein, wenn die Eltern das Zimmer verlassen haben.
Das Monster unter dem Bett
Hat dein Kind auch regelmäßig ein Monster unter dem Bett oder im Kasten sitzen? Mache ihm die Freude und schaue selbst nach. So hast du deinen Sprößling ernst genommen und kannst ihm bestätigen, dass „die Luft rein ist“. Viele Minis schlafen außerdem nicht gerne in kompletter Finsternis. Mit einem kleinen Nachtlicht wirkt das Kinderzimmer schon viel weniger furchterregend, die vertrauten Gegestände sind sichtbar.