Nenn das Kennzeichen
Wird ein geeignetes Kennzeichen entdeckt, hat jeder Mitspieler eine Minute Zeit, um Wörter zu bilden, die mit den Buchstaben des Kennzeichens beginnen – und natürlich im besten Fall witzig, geistreich oder unverschämt und passend zu Fahrzeug und Lenker sind. Das Ortskürzel (z.B. W für Wien) kann einbezogen werden oder nicht. Dass Kennzeichen W 32 GNL könnte so als „(Wiener) gerade noch lebendig“ gelesen werden.
Meine Tante fuhr nach Neumarkt
Dabei handelt es sich um eine Variation des Klassikers ‚Meine Oma ging zum Markt’. Die Spieler fügen Ortsnamen hinzu – echte oder erfundene. Zum Beispiel:
„Meine Tante fuhr nach Neumarkt. Unterwegs kam sie nach Entenbach…“
„Meine Tante fuhr nach Neumarkt. Unterwegs kam sie nach Entenbach und Köln…“
„Meine Tante fuhr nach Neumarkt. Unterwegs kam sie nach Entenbach und Köln und zum Mond…“
etc.
Ja oder nein
Dafür braucht man nur zwei Spieler. Als erster stellt Spieler 1 die Fragen. Er versucht, den anderen dazu zu bringen, mit „Ja“ oder „Nein“ zu antworten, während Spieler 2 danach trachtet, alles zu beantworten, ohne eines dieser beiden Wörter zu verwenden.
Der Trick für den Frager ist, nicht ausschließlich geschlossene Fragen zu stellen sondern auch offene, und dem Gegner in einem unachtsamen Moment eine geschlossene unterzujubeln.
Beine zählen
Ein weiterer Klassiker, der allerdings nicht auf der Landstraße funktioniert, sondern nur wenn man durch Städte fährt. Jeder Spieler/jedes Team sieht auf eine Seite der Straße und hält nach Schildern Ausschau. Gasthäuser sind speziell ergiebig, wenn es darum geht, die Beine zu zählen, die eine Name ergibt. So bringt z.B. der „Wurst-Stadl“ gar nichts ein, während das Gasthaus „Zum roten Löwen“ 4 (Beine) zählt.
Das Problem beim Beine zählen (außer Landstraßen) sind ausgesprochene Wohnviertel ohne Geschäfte oder Lokale. Hier kann man sich alternativ auf zwei Türfarben einigen (oder Autofarben) und sehen, wer auf seiner Straßenseite mehr davon erblickt. Das geht auch mit jüngeren Kindern.
Schere, Stein, Papier
Dieser Jahrhunderte-Klassiker ist immer noch ein Spaß für Jung und Alt. Die beiden Spieler ballen eine Hand zur Faust und wechseln auf Drei in eine der folgenden Haltungen: Schere (V-Finger), Stein (Faust) oder Papier (flache Hand): Schere schlägt (schneidet) Papier, das Papier schlägt (umhüllt) den Stein, der Stein schlägt (zerbricht) die Schere.
Kennzeichen Bingo
An diesem einfachen Spiel können Kinder teilnehmen, sobald sie das Alphabet beherrschen. Man braucht mindestens 2 Spieler und einen Spielleiter (Ausrufer).
Jeder Spieler zeichnet einen 3 x 3-Raster und schreibt 9 Buchstaben hinein (alles außer I und Q)
Der Spielleiter ruft den letzten Buchstaben von einem Kennzeichen auf, das er sieht. Hat ein Spieler alle Buchstaben seines Rasters einmal gehört und abgehakt, ruft er „Bingo“.
Autoschau
Besonders Jungs glänzen gerne mit Faktenwissen, was sich für diverse Autoschau-Spiele unterwegs ausnützen lässt. Machen Sie einen Wettkampf draus – wer sieht zuerst zehn Autos aus Bayern(Salzburg, …); wer sieht als erster 5 BMWs (2 Porsches, 6 Mercedes …) usw.
Woher ist dieses Auto
Seit 1990 werden in Österreich statt Bundesländern politische Bezirke mit einem (Landeshauptstädte) oder mit zwei Buchstaben ausgewiesen. Ähnlich wie in der Schweiz, wo die Buchstaben für Kantone stehen, und Deutschland, wo seit Langem die Landkreise oder kreisfreien Städte angegeben sind, in denen die Zulassung erfolgte.
Auf den Euro-Kennzeichen ist weiters in einem blauen Feld auf der linken Seite direkt unter den EU-Sternen das EU-Herkunftsland angegeben. Meist ist dieses Länderkürzel in weißer Schrift dargestellt, in einigen Fällen wie z. B. Großbritannien auch gelb.
Spiele entnommen aus
„Das Handbuch für den perfekten Papa“ übersetzt von Helmuth Santler erschienen im Tosa Verlag.
ISBN 978-3-8500-3396-1
160 Seiten ; EUR: 9,95