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Achtung in der Frühschwangerschaft!

Darauf solltest du besonders im 1. Trimester achten

Die Schwangerschaft bringt einige Veränderungen mit sich. Worauf musst du jetzt besonders achten?

Worauf soll ich jetzt achten und warum?

  • Bitte verzichte komplett auf Alkohol und Nikotin.
  • Achte auf gesunde Ernährung, wenn  möglich mit Bioprodukten.
  • Nimm niemals Medikamente ohne ärztlichen Segen – sag jedem behandelnden Arzt (Hausarzt, Facharzt) dass du schwanger bist.
  • Vermeide Sie den Kontakt mit Gartenerde, um die Ansteckung mit Toxoplasmose zu vermeiden.
  • Wasche nach der Berührung von  rohem Fleisch und Gemüse die Hände.
  • Iss kein rohes Fleisch und erhitze  Fleisch immer gut durch – koste nicht zum Abschmecken bevor es soweit ist!
  • Versuche, vor allem während des ersten  Schwangerschaftsdrittels auf das Färben und Tönen von Haaren zu verzichten.
  • Der Grund für all diese Einschränkungen ist, dass sich dein Baby in den ersten 3 Monaten rasant entwickelt und  alle seine  Organe angelegt werden.  Jede Störung  während dieser Intensivphase könnte diesen heiklen Prozess stören.

     

 

Alles für die Katz?

Nur Puristen verlangen, dass du dich von deinem pelzigen Liebling in der Frühschwangerschaft trennst. Vor allem Katzen werden oft verteufelt, da sie häufig Toxoplasmoseträger sind, ohne selbst Symptome zu zeigen. Infiziert sich eine Schwangere mit den Erregern, bevor sie Antiköper dagegen gebildet hat, kommt es im ersten Schwangershaftsdrittel zur Fehlgeburt, in späteren Phasen der Schwangerschaft zu Frühgeburten und Missbildungen.

So vertragen sich Frühschwangerschaft und Katzenliebe

  • Delegiere das Reinigen des Katzenklos  - kein Verzicht für dich, denn wer tut das schon gern.
  • Wenn du unbedingt selbst ran musst, verwende auf jeden Fall  Gummihandschuhe.
  • Erleichtere dir die Arbeit  und verringere die Kontaktgefahr, indem du spezielle Plastiksäcke in die Kiste breitest, bevor die Streu  eingefüllt wird – damit kann man dann mit einem Griff den Kisterlinhalt entnehmen und entsorgen  (Achtung, normale Plastiksackerln funktionieren nicht und können für die Katze gefährlich sein.) Noch einfacher geht es mit der neuen Kombistreu (= Sackerl, Vlies und Streu in einem, quasi Windeln für das Kisterl.)
  • Das Kisterl sollte jeden Tag gereinigt und mit heißem Wasser  (über 55 Grad Celsius) ausgespült werden, damit Vorstadien der mit dem Kot ausgeschiedenen Erreger nicht heranwachsen können.
  • Wasche dir die Hände, nachdem du die Katze berührt hast.