Die Schwangerschaft bringt einige Veränderungen mit sich. Worauf musst du jetzt besonders achten?
Alles für die Katz?
Nur Puristen verlangen, dass du dich von deinem pelzigen Liebling in der Frühschwangerschaft trennst. Vor allem Katzen werden oft verteufelt, da sie häufig Toxoplasmoseträger sind, ohne selbst Symptome zu zeigen. Infiziert sich eine Schwangere mit den Erregern, bevor sie Antiköper dagegen gebildet hat, kommt es im ersten Schwangershaftsdrittel zur Fehlgeburt, in späteren Phasen der Schwangerschaft zu Frühgeburten und Missbildungen.
So vertragen sich Frühschwangerschaft und Katzenliebe
- Delegiere das Reinigen des Katzenklos - kein Verzicht für dich, denn wer tut das schon gern.
- Wenn du unbedingt selbst ran musst, verwende auf jeden Fall Gummihandschuhe.
- Erleichtere dir die Arbeit und verringere die Kontaktgefahr, indem du spezielle Plastiksäcke in die Kiste breitest, bevor die Streu eingefüllt wird – damit kann man dann mit einem Griff den Kisterlinhalt entnehmen und entsorgen (Achtung, normale Plastiksackerln funktionieren nicht und können für die Katze gefährlich sein.) Noch einfacher geht es mit der neuen Kombistreu (= Sackerl, Vlies und Streu in einem, quasi Windeln für das Kisterl.)
- Das Kisterl sollte jeden Tag gereinigt und mit heißem Wasser (über 55 Grad Celsius) ausgespült werden, damit Vorstadien der mit dem Kot ausgeschiedenen Erreger nicht heranwachsen können.
- Wasche dir die Hände, nachdem du die Katze berührt hast.