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Essen für Zwei?

Iss dich fit!

Um den gesteigerten Ansprüchen deines Organismus, in dem neues Leben heranwächst, gerecht zu werden, benötigst du eine ausgeglichene und abwechslungsreiche Ernährung. Iss nicht mehr aber hochwertiger! Ab dem 4. Monat nimmst du durchschnittlich 350 g pro Woche zu. Dein Blut wird dem Baby alles liefern, was es braucht: Proteine, Kalzium, Fette, Kohlehydrate, Vitamine und Mineralstoffe. Du wirst in Topform bleiben, die Entbindung wird einfacher sein. Danach wirst du rascher die frühere Figur zurückbekommen. Was soll man essen? Die Antwort ist einfach: Ein bisschen von allem!

Fleisch, Fisch, Eier und Geflügel

Dein Organismus benötigt nun um 25% mehr Proteine. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Gewebebildung. Daneben solltest du auch Milch, Joghurt und Käse zu dir nehmen. Proteinreiche Nahrungsmittel sind zahlreich vertreten.Fleisch: Rind, Kalb, Lamm; das Fleisch sollte gut durchgegart sein
Magerer Fisch: Seezunge, Kabeljau, Seelachs, Schellfisch
Geflügel: Huhn, Pute, Truthahn.
Eier: nur gekocht und nicht im Übermaß

Milchprodukte

Milchprodukte liefern Kalzium. Dein Kalziumbedarf wird sich wegen der Skelett- und Zahnbildung deines Kindes verdoppeln. Nimm dir daher täglich Folgendes zu dir:
Mager- oder Halbfettmilch: Durch Magermilch nimmstd du weniger zu, bekommst aber dieselbe Menge an Kalzium. Buttermilch enthält zweimal weniger Kalzium.
Käse in beinahe allen Formen: Topfen, Schmelzkäse oder Hartkäse. Gruyère, Gouda, Emmentaler und Parmesan enthalten das meiste Kalzium, aber auch das meiste Fett. Verzichte wegen des Listerioserisikos auf fermentierten Käse und auf Rohmilchkäse!

Milchunverträglichkeit

Allein beim Gedanken an Milch ekelt es dich? Iss  Käse, Joghurt und Gerichte mit Milch zubereitet. Im Hinblick auf dein Gewicht solltet du aber auf deren Fettgehalt achten, der sehr unterschiedlich sein kann.

Öle und Fette

Zu einer ausgewogenen Ernährung gehört Fett, aber nicht zu viel. Ansonsten gibt es Gewichtsprobleme!
Rohe Fette: frische, ungesalzene Butter, reine Pflanzenöle aus Oliven, Erdnüssen, Sonnenblumen und Mais und vor allem leichte Aufstrichpasteten.
Schwer verdauliche Fette: gesättigte Fette, Schweineschmalz und fettes Fleisch, erhitzte Öle, Frittiertes wie Pommes frites, Chips, Kartoffelkroketten, fette Wurstwaren.

Obst und Gemüse

Iss täglich Obst und Gemüse. So legst du einen Vitaminvorrat an, der für die ersten Lebensjahre deines Babys sehr nützlich ist. Auch dein Darm wird es dir danken, da die Nahrungspassage erleichtert wird! Verstopfung war gestern!

Ihr „Vitaminmarkt“

Vitamin A: Petersilie, Kraut, Spinat, grüner Salat, Karotten, Tomaten
Vitamin B: Weizenkeime, Hülsenfrüchte
Vitamin C: Tomaten, Petersilie, Kohl, Orangen, Grapefruits, Himbeeren, Erdbeeren, Kiwis, rote und schwarze Ribiseln
Vitamin D: Lebertran, Weizenkeime
Vitamin E: Kresse, grüner Salat, Haselnüsse, Mandeln
Vitamin K: grüner Salat, Weißkraut, Spinat


Damit die Vitamine in den Nahrungsmitteln erhalten bleibt

Iss Früchte gleich nach dem Waschen.
Wässere Gemüse nicht zu lange und gare es nur kurz z.B.  in wenig Wasser oder über Dampf.

Brot, stärkehaltige Nahrungsmittel und Getreide

Sie liefern Kohlehydrate und „langsame Zucker“ und sind für die Entwicklung des Babys notwendig. Wenn du diese Nahrungsmittel täglich in vernünftigen Mengen zu dir nimmst, nimmst du davon auch nicht zu.

Brot: Dunkles oder Vollkornbrot
Teigwaren: Vollkorn- oder Halbvollkornteigwaren
Vorgekochter Weizen: Er wird wie Teigwaren oder Reis verwendet und ist reich an Ballaststoffen, welche die Darmpassage erleichtern
Reis: Vollkornreis
Hülsenfrüchte: Linsen, Bohnen, Erbsen
Kartoffeln: gedämpft / in der Schale

Einige Empfehlungen

Der Rhythmus der Mahlzeiten
Vier Mahlzeiten sind besser als drei! Frühstück, Imbiss am Vormittag oder Nachmittag, Mittagessen und Abendessen. Auf diese Weise werden Übelkeit, Schweregefühl und Aufgetriebensein vermieden.